Koniferen

Was sind Koniferen?

Koniferen sind im Allgemeinen alle Nadelhölzer und werden umgangssprachlich auch als "kiefernartig" bezeichnet. Der Begriff rührt aus dem Lateinischen und bedeutet übersetzt Zapfenträger“. Nadelhölzer bilden die größte Gruppe der nacktsamigen Pflanzen. Dieses Holz zeichnet sich durch verhältnismäßig schmale Markstrahlen und einen großen Harz-Anteil aus.

Koniferen sind weltweit verbreitet. Größtenteils sind Nadelbäume in der gemäßigten Zone der Nordhemisphäre zu finden. Doch auch auf der Südhemisphäre, sowie in den Tropen (ausgenommen Zentralafrika und Amazonien) stellen sie einen gewissen Anteil der Baumpopulation dar. Die Blätter sind meistens lang, dünn und nadelförmig und verlaufen spiralförmig am Zweig und bilden so den charakteristisch typischen Eindruck eines Nadelbaumes. Die Samen der Konifere bilden sich in einem Zapfen, der diesen schützt. Die Zapfen können je nach Art und Gattung bis zu 60 cm groß werden und benötigen etwa vier Monate bis hin zu drei Jahre um zu reifen.

Die älteste lebende Konifere der Welt steht in Schweden und ist der Old Tjikko. Der Klonbaum ist 9550 Jahre alt, was aber nur auf sein Wurzelsystem zutrifft. Der Stamm des Baumes wird nur knapp 600 Jahre alt.