Makoré & Douka

Makore alias Baku (für Makore) oder Okola (für Douka)

Makore

Baku (für Makore) Okola (für Douka)

Herkunft: Elfenbeinküste, Ghana, Guinea, Liberia, Nigeria, Gabun, Äquator.Guinea, Kamerun, Kongo

Holzbeschreibung

Splint: 4 bis 8 cm breit, bei geringeren Durchmessern junger Bäume auch breiter; Färbung blaß rosa.
Kernholz: Kernholz hellrot bis rotbraun, teils durch dunklere Spätholzzonen schwach gefladert und auf Radialflächen leicht streifig. Poren mittelgroß, in radialen Gruppen zerstreut und auf Radialflächen oft deutlicher hervortretend; im Kernholz immer mit feinhäutigen Thyllen verstopft. Markstrahlen fein, teils stockwerkartig angeordnet und das Holzbild nicht beeinflussend. Speicherzellen auf Querschnitten als schmale Bänder und auf tangentialen Flächen nur als sehr feine, helle Fladern undeutlich erkennbar. - Faserverlauf häufig wechseldrehwüchsig und radial deutliche Glanzstreifen erzeugend. Trockene Hölzer ohne spezifischen Geruch.
Rohdichte
bei 0% Holzfeuchte (r0):
620 kg/m³
Druckfestigkeit
(bei 0% Holzfeuchte):
ca. 53 N/mm2

Be- und Verarbeitung

Oberflächenbehandlung: Makore, wie auch Douka kann matt und hochglänzend behandelt werden. Daneben besteht vor allem für die hellen Qualitäten eine besondere Eignung für färbende Verfahren und das Bedrucken.

Für die Außenbehandlung sind anwendbar:
1. Klarlackierungen
2. Lasuranstriche
3. Decklackierungen

1. Klarlack- oder Transparentanstriche sind auf Alkyd- oder Epoxidharzbasis (letztere nach einer Grundierung mit DD-Lack) zu erreichen. Sie sind zweckmäßig bei Holzteilen, die keinem Schlagregen und keiner Sonnenbestrahlung ausgesetzt sind. Voraussetzung ist eine Holzfeuchte von höchstens 14%. Die trockene Lackschicht soll eine Gesamtstärke von Y,o mm durch eine fünffache Beschichtung erreichen, von der die zwei letzten, wenn möglich, % bis 1 Jahr später aufzubringen sind.

2. Lasuranstriche haben sich durch den Gehalt an lichtbrechenden Pigmenten gut bewährt, sind leicht aufzutragen und zu pflegen. Fenster und Außentüren sollten hierbei wegen der Wasserdampfdiffusion einen innenseitigen Klarlackanstrich erhalten. Eine Nachbehandlung wird je nach Tönung und Bewitterung nach etwa 2 Jahren erforderlich.

3. Decklacklerungen oder Deckanstriche sind möglich, verdecken aber die ansprechende Naturfärbung. Unbehandelte Hölzer verändern sich bei Bewitterung bräunlich grau.Für die lnnenbehanelung sind Beizen, Mattierungen, Lacke, Lasuren oder Flüssigwachse anwendbar; besonders stark beanspruchte Oberflächen können mit reinen DD-Lackanstrichen geschützt werden; hierfür ist eine Holzfeuchte von höchstens 12% erforderlich.
Verwendungsmöglichkeiten: Aufgrund der guten Festigkeitseigenschaften, der homogenen und feinen Struktur, der Pilzresistenz, des Stehvermögens und der großen Abmessungen sind Makore und Douka vielseitig einsetzbare Holzarten. Eine besondere Bedeutung für diese beiden Arten ist der Einsatz als überwiegend gemessertes Sichtfurnier, vor allem für Möbel, Vertäfelungen und Trennwände, wobei die Vielfalt des Furnierbildes von großem Vorteil für eine unterschiedliche Verwendung sein kann; für Furnierplatten im Bootsbau oder als Sperrholz mit beschichteter Oberfläche für Betonschalungsplatten; als Vollholz im Außenbau für Rahmenkonstruktionen, wie Fenster, Fensterwände, Türen und Tore sowie für Gartenmöbel, Pergolen und Verbretterungen;außerdem im Fahrzeug- und Bootsbau; im Innenausbau massiv für Treppen, Bänke, Tische, Möbelteile, Parkett,Wand- und Deckenverkleidungen.
Bemerkungen: Die für Makore auch verwendete Bezeichnung "Afrikanisch Birnbaum" beziehungsweise Pearwood ist, obwohl eine farbliehe Ähnlichkeit zum echten Birnbaum bestehen kann, unzutreffend