Fußboden verkleben oder schwimmend verlegen?

Fußboden richtig verlegen lernen

Die optimale Verlegetechnik für Parkett hängt von verschiedenen Faktoren ab. Bei Fußbodenheizung sollte man beispielsweise den Parkettboden kleben, da dadurch eine bessere Wärmeübertragung stattfindet. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist ein trockener, sauberer, fester und ebender Untergrund. Allerdings hat sich in den letzten Jahren immer mehr die schwimmende Verlegung durchgesetzt, da diese immer einfacher wird.     


Parkett verkleben:

  • bei Fußbodenheizung Parkettboden besser verkleben (ermöglicht bessere Wärmeübertragung)
  • Voraussetzung: trockener, sauberer, fester und ebener Untergrund
  • Verkleben erleichtert spätere Renovierung und verringert Trittgeräusche

­Die schwimmende Verlegung ist die einfachste Art der Verlegung von Parkett, die auch von engagierten Heimwerkern mit etwas Sorgfalt und Engagement ausgeführt werden kann. Bei dieser Verlege-Art werden die einzelnen Dielen nur in einander geklickt und nicht fest mit dem Untergrund verklebt. Wird der Boden dagegen mit dem Untergrund fest verbunden (verklebt), kann er nicht so stark arbeiten. Das erleichtert die spätere Renovierung und verringert Trittgeräusche deutlich. Probleme mit Lösungsmitteln im Kleber gehören der Vergangenheit an, wenn Sie auf die bewährten emissions- und schadstoffarmen Parkettkleber setzen. Verkleben ist vergleichsweise schwer und eher nichts für Heimwerker.

Schwimmende Verlegung

Die Vorteile auf einen Blick:

  • schnell und sauber
  • Fußboden ist unmittelbar verwendbar
  • der Boden kann ggf. mit umziehen und neu verlegt werden an neuer Stelle

Vollflächige Verklebung

Die Vorteile auf einen Blick:

  • gute Wärmeübertragung von einer Fußbodenheizung
  • keine Schwingungen des Bodens
  • deutlich geringerer Raumschall
  • besser zu renovieren als ein schwimmend verlegter Boden
  • das Parkett liegt ruhiger
Schwimmende Verlegung von Parkettboden
Vollflächige Verklebung von Fertigparkett