Was bedeutet Dauerhaftigkeitsklasse?

Holz-Dauerhaftigkeitsklassen und Widerstandsfähigkeit

Die Dauerhaftigkeitsklasse gibt an, wie widerstandfähig ein Gehölz gegenüber Pilzen und holzzerstörenden Insekten ist. Sie bestimmt die DIN und die den Preis.


Was die Dauerhaftigkeitsklasse besagt:

  • Die Dauerhaftigkeitsklasse beschreibt die Widerstandsfähigkeit eines Holzes
  • Widerstandsfähigkeit betrifft vor allem Gefahr durch Pilze und holzzerstörende Insekten
  • Dauerhaftigkeitsklasse bestimmt sodann DIN und Preis

Übersicht über Dauerhaftigkeitsklassen

Bei Hölzern gibt es verschiedene Dauerhaftigkeitsklassen. Sie geben an, wie widerstandsfähig ein Gehölz gegenüber Pilzen und holzzerstörenden Insekten ist. Entsprechend der DIN-Normen werden die verschiedenen Holzarten in eine dazugehörige Klasse eingeordnet. So sind exotische Holzarten wie Bangkirai besonders hoch einzustufen – WPC ist als ähnlich widerstandsfähig anzusehen. Unter den heimischen Holzarten ist vor allem Robinie, Eiche und die Douglasie am widerstandsfähigsten. Fichte und Tanne beispielsweise sind hier niedriger einzustufen, weswegen sie auch zu den eher preiswerten Holzarten zählen.

Dauerhaftigkeitsklassen nach DTN/EN 350-2

Klasse Definition nach DTN/EN 350-2 Holzarten
1 sehr dauerhaft Cumaru, Ipé
1-2 dauerhaft bis sehr dauerhaft Robinie, Thermoholz
2 dauerhaft Bankirai
2-3 mäßig dauerhaft bis dauerhaft Eiche, Sib. Lärche
3 mäßig dauerhaft Sapeli
3-4 wenig dauerhaft bis mäßig dauerhaft Douglasie, Europ. Lärche, Kiefer
4 wenig dauerhaft Fichte, Tanne