Laminat / Laminatboden

Ausgefallene Holznachbildungen mit einer Haptik wie Echtholzparkett

Laminat hat sich in der Vergangenheit zu einem bedeutsamen Bodenbelag gemausert und liegt heute in einer Vielzahl an unterschiedlichsten Ausführungen und Varianten vor. Waren am Anfang der Entwicklung noch helle Holznachbildungen die Regel, so können Verbraucher mittlerweile auf die unterschiedlichsten Dekore zugreifen und von ausgefallenen Holznachbildungen in Landhausdielen Design bis hin zu Fantasiedekoren wählen. Auch in Punkto Haptik sind heutige Laminatböden kaum mehr von Echtholzparkettböden zu unterscheiden. Die Klickverbindung der Laminatdielen macht den Bodenbelag zu einem schnellen und unkomplizierten Designelement und runden seine technischen Vorzüge gelungen ab.

Laminatboden was ist das?

Laminat besteht in seinem regulären Aufbau aus drei Schichten. Die Oberfläche bildet hierbei ein Overlay aus Melaminharz über einem Dekorpapier. Die Trägerplatte des Laminatbodens besteht aus einer MDF- oder HDF-Platte. Um die Widerstandsfähigkeit und Haltbarkeit der Oberfläche zu verbesseren, können bei Laminatböden auch sog. Underlays eingesetzt werden, mit denen sich Eindrücke und Beschädigungen reduzieren lassen.

In unserer riesigen Ausstellungswelt mit über 5.000m² Ausstellungsfläche finden Sie Ihren persönlichen Laminatboden. Gerne erläutern Ihnen unsere qualifizierten Fachberater alles Wissenswerte rund um Laminat, z.B. wo die Qualitätsunterschiede liegen oder wie Sie es optimal selbst verlegen können. Natürlich können wir Ihnen auch gerne einen Verlege-Service empfehlen, der im Raum Bitburg-Trier-Luxemburg-Saarbrücken für Sie tätig wird.

  • pflegeleicht (nicht zu feucht wischen)
  • geeignet für Fußbodenheizung
  • günstig
  • in Eigenregie verlegbar

Schwimmende Verlegung

Warum Laminat schwimmend verlegen?

Durch das Klick - System ist die Verlegung sehr schnell und kinderleicht erledigt. Auf den Estrich muss eine Dämmunterlage gelegt werden. Diese fungiert als Tritt- und Gehschalldämmung. Je nach Material dient sie zur Wärmedämmung oder eignet sich besonders für Fußbodenheizungen (ggf. mit integrierter Dampfsperre erhältlich). Der Vorteil der schwimmenden Verlegung ist die Zeitersparnis, der geringere Aufwand, sowie die mögliche Wiederverwendbarkeit des Bodens an einem anderen Ort.  Sie sollten immer die Verlegerichtung beachten, da diese die optische Wirkung eines Raumes maßgeblich beeinflussen kann. In der Regel werden die Dielen parallel zum Lichteinfall verlegt. Damit der Laminatboden durch allgemeine Temperaturunterschiede nicht verzieht, sollten Sie ihn akklimatisieren, d. h. Sie sollten ihn in geschlossenen Paketen 48 Stunden unter den gleichen klimatischen Bedingungen wie bei der Verlegung lagern. So kann sich der Boden an die Raumumgebung anpassen.

Beachten Sie auch, dass die einzelnen Dielen mit gleichen Fugenabständen zu den Außenbegrenzungen verlegt werden müssen. Sie sollten zur Wand hin Abstände von 8 bis 10 mm aufweisen, weil der Boden „arbeiten“ kann, sich also etwas ausdehnt und zusammenzieht. Zum Erreichen dieser Abstände empfiehlt es sich, Abstandskeile zu verwenden. Nach der Verlegung werden diese einfach entfernt und die Dehnungsfugen durch Sockelleisten abgedeckt.

Schwimmende Verlegung von Parkettboden

Vollflächige Verklebung

Warum Laminat vollflächig verkleben?

Von der Verklebung von Laminatboden mit dem Untergrund wird stets abgeraten. Der Grund dafür ist folgender: Im Gegensatz zu Echtholzböden kann Laminat bei Beschädigungen nicht abgeschliffen werden. Der Boden müsste rausgerissen werden – und dieser Arbeitsaufwand wäre enorm. Daher empfiehlt es sich, Laminat schwimmend zu verlegen.

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Ratgeber-Kaufberatung Fussboden und Bodenbeläge

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