Framire-Holz

Framire alias Baji, Black Afara, Emeri, ldigbo oder Lidia

Framire Holz Profil

Kurzbeschreibung: Framire ist ein grünlich-gelbes Holz aus Afrika, das als Vollholz im Außenbau (Türen & Fenster) sowie als Sperrholz und Furnier genutzt wird.

Alternativbezeichnung: Baji, Black Afara, Emeri, ldigbo, Lidia

Herkunft: Afrika (Eifenbeinküste, Ghana, Guinea, Kamerun, Liberia, Nigeria, Sierra Leone)

Beschreibung von Framire-Holz

Splint: blaß gelblich, um 2 cm bis 4 cm breit
Kernholz: Kernholz (feucht) kaum unterscheidbar vom Splint, grüngelb und am Licht goldgelb bis hellbraun nachdunkelnd. Poren mäßig grob und zahlreich das Holzbild aller Schnittrichtungen beeinflussend. Holzstrahlen nur auf radialen Flächen noch als niedrige Spiegel erkennbar.Speicherzellen nicht wahrzunehmen.Wachstumszonen durch porenärmeres, dichteres und helleres Spätholz erkennbar; auf Querschnitten als Ringe und auf Längsflächen als leichte Fladern oder Streifung die Struktur des Holzes belebend. Wechseldrehwuchs meist nur schwach, breit und unregelmäßig ausgebildet, daher nur selten mit regelmäßigen Glanzstreifen. Feiner oder grober Wurmbefall im stehenden Stamm möglich.
Rohdichte
bei 0% Holzfeuchte (r0):
500 kg/m³
Druckfestigkeit
(bei 0% Holzfeuchte):
ca. 48 N/mm2

Be- und Verarbeitung von Framire-Holz

Oberflächenbehandlung: Framire ist ein guter Anstrichträger und kann ohne Schwierigkeiten, eine entsprechende Trocknung vorausgesetzt, mit allen im Außenbau und für die Innenausstattung bekannten Präparaten und Techniken behandelt werden. Jedoch werden zur Erhaltung der charakteristischen hellen Eichenfärbung transparente und klare Überzugsmittel allgemein vorgezogen.

1. Klarlacke.
Die Behandlung mit Transparent- oder Klarlacken ist durch Anstrichmittel auf Alkyd- oder Epoxidharzbasis (letztere nach einer Grundierung mit DD-Lack) zu erreichen. Sie ist zweckmäßig bei Holzteilen, die keinem Schlagregen und keiner Sonnenbestrahlung ausgesetzt sind. Erforderlich ist eine Holzfeuchte von höchstens 14%. Zu empfehlen ist eine Gesamttrockenschicht von Y,o mm durch eine mehrfache Beschichtung.

2. Lasuranstriche
haben sich durch den Gehalt an lichtbrechenden Pigmenten gut bewährt und sind leichter aufzutragen und zu pflegen. Fenster und Außentüren sollten dabei zur Herabsetzung der Wasserdampfdiffusion vom Raum her einen undurchlässigen Klarlack erhalten.

3. Decklacklerungen bzw. Deckanstriche sind möglich, lassen aber die Vorzüge der eichenähnlichen Färbung nicht zur Geltung kommen. Für die Innenbehandlung können Beizen, Mattierungen, Lacke, farblose oder pigmentierte Lasuren oder Flüssigwachse verwendet werden. Für besonders stark beanspruchte Flächen sind reine DD-Lackanstriche geeignet, die eine Holzfeuchte von höchstens 12% voraussetzen. Von einer unbehandelten Verwendung des Holzes ist abzusehen, da es im feuchten Zustand, neben starker Eigenverfärbung, zur Korrosion von Eisenmetallen und durch Auswaschung zum Verfärbenumgebender Materialien führen kann.
Verwendungsmöglichkeiten: Aufgrund der guten Verarbeitungseigenschaften und Witterungsfestigkeit, des vorteilhaften Stehvermögens und der eichenähnlichen Färbung ist Framire vielseitig einsetzbar.

Als Vollholz:
Im Außenbau für Fenster, Fensterläden, Tore, Türen, Zierschalungen und Verbretterungen sowie für Holzhäuser (Fertigbau). Im Innenbau für Treppenwangen, Stoßstufen, Rahmenkonstruktionen, Bekleidungen, Futter, Fußbodenleisten, Wand- und Deckenverkleidungen sowie als Resonanzholz; für Möbelteile, Kleinmöbel und Kirchenbänke.

Als Sperrholz oder Furnier:
Für Füllungen, Türblätter, Vertäfelungen und Möbelinnenflächen.

Framire-Holz im Leyendecker-Sortiment: