Woraus besteht ein Türblatt?

Unterschied zwischen einzelnen Türblatt-Einlagen

Grundsätzlich besteht eine Innentür immer aus einem Rahmenholz, einer Mittellage, einer Deckplatte und darauf eine Decklage. Auf dieser Seite wird in anschaulichen Abbildungen gezeigt, inwiefern sich die Mittellage einer Tür unterscheiden kann.


Welche Typen von Türblatt-Einlagen es gibt:

  • eine Innentür besteht immer aus Rahmenholz, Mittellage, Deckplatte und Decklage
  • Mittellage kommt als Wabeneinlage, Röhrenspanstreifen-, Röhrenspan- oder Vollspaneinlage vor
  • Röhrenspan-Einlagen sind am Stabilsten

Die Wabeneinlage ist die einfachste Mittellage für leichte Türblatt-Aufbauten im Wohnungsbau. Aus Spezialpapier werden engzellige, sechseckige Wabenstrukturen hergestellt, die eine hohe Druckstabilität (ca. 9,5 kg je m2) bei geringem Türgewicht erzielen.

Die Tür-Mittellage mit Röhrenspanstreifen oder auch Röhrenspansteg wird aus einzelnen Streifen einer Röhrenspanplatte gefertigt. Diese werden im optimalen Abstand zueinander angeordnet, um der Tür eine hohe Druckstabilität (ca. 12 kg je m2)  bei ebenfalls recht geringem Türgewicht zu verleihen

Die Röhrenspanplatte ist eine Mittellage, die aus einer durchgehenden Platte mit horizontal gebohrten Röhren besteht. Türblätter dieser Art weisen eine hohe Flächenstabilität und Oberflächenruhe auf. Sie kommt bei hochwertigen Innentüren im Wohnungsbau zum Einsatz und ist auch für stärkere Beanspruchung geeignet (Druckstabilität: ca. 16 kg je m2).

Bei der Vollspan-Einlage besteht die Mittellage aus einer vollständigen Spanplatte. Dadurch gewinnt die Tür an Gewicht, Belastbarkeit und hoher mechanischer Festigkeit, was sich zudem positiv auf die Schalldämmleistung auswirkt. Diese Art von Türen kommt bei sehr starker Beanspruchung und bei Funktionstüren (Schallschutztüren etc.) zum Einsatz (Druckstabilität: ca. 9,5 kg je m2).